Tagesgeld für Berliner
Solange es das Geld gibt, solange gibt es verschiedene Meinungen darüber, wie es wohl am günstigsten angelegt wird. Zu den bisher bekannten Anlagen ist seit einiger Zeit auch das Tagesgeld dazu gekommen. Bis in die Jahre um 1990 war das Tagesgeldkonto relativ unbedeutend, da die Verzinsung geringer als beim Sparbuch war. Das hat sich aber geändert, da die Banken oft Online-Konten anbieten. Dadurch werden Verwaltungskosten eingespart, welche dann in Form höherer Zinsen dem Kunden zugutekommen.
Die Verzinsung beim Tagesgeld ist unterschiedlich. Manche Banken zahlen die Zinsen am Jahresende, aber es gibt auch monatliche und vierteljährliche Auszahlung. Hier gibt es Zinseszins. Aber die Verzinsung ist relativ unsicher in seiner Höhe, da sich ein Zinssatz ständig verändern kann. Aktuelle Zinssätze lassen sich in einem Tagesgeld Zinsvergleich ablesen.
Überweisungen auf andere Konten sind vom Tagesgeldkonto nicht möglich. Das ist auch nicht der Sinn und Inhalt vom Tagesgeld. Auch Kündigungsfristen gibt es beim Tagesgeld nicht. Ein Tagesgeldkonto kann keine roten Zahlen ausweisen, da es sich hierbei nur um ein Guthabenkonto handelt. In diesem Fall muss mit dem Girokonto Klärung erfolgen.
Die Sicherung des Tagesgeldes ist gegeben. Die diesbezüglichen Konten sind gesichert.
Inzwischen ist die schnelle Verfügbarkeit als Hauptgrund für das Tagesgeld in den Vordergrund gerückt. Sicher benötigt ein Mensch in Berlin auf Grund der außerordentlich reichhaltigen Angebotssituation schneller mal eine größere Geldmenge als ein auf dem Lande lebender Zeitgenosse. Es ist auch eine verführerische Sache, wenn das Tagesgeld täglich verfügbar ist. Für Menschen mit geringer Willenskraft kann sich das negativ auswirken.
Trotzdem ist Tagesgeld eine Anlegeform modernster Art und wird von vielen genutzt.
Besonders in Berlin wird von den vielen Tagesgeld-Angeboten sehr oft Gebrauch gemacht.
