Prepaid – Berlin?
Berlin hat beinahe vier Millionen Einwohner. Zählt man die Touristen der Stadt, die das ganze Jahr über zu Besuch sind dazu, werden diese vier Millionen sogar überschritten. Und ein jeder möchte kommunizieren. Man möchte seine Freunde anrufen und sich zum Kaffee trinken verabreden, man muss mit seinem Chef telefonieren, weil das Kind krank geworden ist und man heute nicht zur Arbeit erscheinen kann. Auch möchte man wissen, ob die Operation der Großmutter gut gelaufen ist und hören, ob es den Eltern, die man schon seit einiger Zeit nicht mehr gesehen hat, gut geht.
Viele Menschen in Berlin haben zu Hause ein Festnetz- Telefon und greifen unterwegs auf die Prepaid – Variante bei den Handys zurück. Denn Prepaid hat den Vorteil, dass man die volle Kontrolle über die Kosten hat.
Wenn lediglich mehr fünf Euro auf der Karte geladen sind, kann die Oma noch so viel zu erzählen haben, man wird niemals mehr als diese im Voraus bezahlten fünf Euro telefonieren können.
Prepaid hat zudem den Vorteil, dass man dennoch, auch wenn die Karte bereits leer telefoniert wurde, für andere erreichbar ist.
Wie in anderen Städten auch ist Prepaid auch in Berlin eine sehr beliebte Art der Nutzung von Handys. Eltern können ihren Kindern ein solches Prepaid Handy mitgeben, ohne befürchten zu müsse, dass am Ende des Monats eine horrende Rechnung auf sie zukommen wird und dennoch sind die Kleinen auf dem Spielplatz oder dem Weg zur Oma jederzeit erreichbar und können sich selber auch melden, wenn sie beispielsweise den Bus verpasst haben. So müssen sich Eltern weniger Sorgen machen und können den Kindern mehr Freiheiten geben. Berlin liebt Prepaid.
