LTE in Berlin
In Berlin haben viele Technologie Unternehmen ihren Hauptsitz. Viele innovative Technologien beginnen in Berlin. So ist es auch kein Wunder, dass die neue LTE-Technologie ihren Einzug in Berlin feiert. Long Term Evolution, kurz LTE, ist der neue Mobilfunkstandard. LTE wird teilweise noch unter den Namen 3GPP, E-UTRAN, Super 3G oder HSOPA geführt. Es ist allerdings davon auszugehen, dass sich der Name LTE in der nächsten Zeit durchsetzen wird. Der Mobilfunkstandard LTE wurde im Jahr 1998 von dem 3GPP-Konsortium entworfen und entwickelt. Dem Konsortium gehören weltweite Mobilfunkverbände, zum Beispiel aus Asien, Amerika, etc. an. Ähnlich wie die Übertragungsstandards UMTS und HSDPA, basiert LTE auf einem ähnlichen Übertragungsstandard. Allerdings ist LTE ungefähr fünfzehn bis zwanzig Mal schneller. LTE ist sogar deutlich schneller, als die aktuell vorhandenen DSL Anschlüsse. LTE besitzt also sehr viel höhere Datenraten, die vor allem auf das mobile Entertainment, mobiles TV, Gaming, Videokonferenzen sowie das mobile Internet abzielen.
Die LTE-Netze werden in und rund um Berlin stetig ausgeweitet. LTE wird auch als vierte Generation des Mobilfunks bezeichnet und wird ständig weiterentwickelt und optimiert. Bei dem Ausbau der LTE-Netze existieren in Berlin zurzeit zwei Varianten. Im Stadtinneren kommen herkömmliche Sendemasten zum Einsatz. Diese Sendemasten arbeiten mit einem Frequenzband von 2.6 GHz. In der ländlichen Region von Berlin wird noch mit niedrigeren Frequenzen gearbeitet. Diese Frequenzen liegen bei ungefähr 800 MHz. Natürlich haben beide Varianten ihre Vor- und Nachteile. Berlin ist jedoch bemüht, die LTE-Netze stetig auszuweiten. Wer also LTE nutzen möchte, sollte sich vorab informieren, in welchem Teil von Berlin LTE verfügbar ist.
