Erholungspark Marzahn – die Gärten der Welt in einem Park
In ferne Welten versetzt, fühlt sich der Besucher des Erholungsparks Marzahn in Berlin. Gärten aus vielen Ländern und Kontinenten der Erde kann man die Gärten mit ihren landestypischen Pflanzen und Gebäuden bewundern.
Die Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Peking war der Beginn der Bepflanzung eines „Chinesischen Gartens“ im Erholungspark Marzahn. Für die Gestaltung reisten Facharbeiter aus Peking nach Berlin, um ein authentisches Bild dieses Gartens zu gewährleisten. Sämtlich Materialen, die dazu benötigt wurden, wie chinesische Skulpturen, edle Hölzer, große Steine und Felsen und typische chinesische Möbel, wurden in 100 Containern auf große Seereise nach Berlin geschickt. Ein riesiger See bildet den Mittelpunkt des Chinesischen Gartens. Blickfang ist das Teehaus.
Ebenso fasziniert die Besucher der „Japanische Garten“, der mit seinen Pavillons, verbunden durch Teiche und kleine Wasserläufe die japanische Gartenwelt offenbart. Besonders faszinierend sind die typisch, japanischen Pflanzen, wie der rote Fächerahorn, die Lavendel Heide oder kleine Zierkirschen. Eine tropische Pflanzenwelt und die Wohnkultur der Balinesen findet der Besucher im Gewächshaus.
Der „Orientalische Garten“ nennt sich „Garten der vier Ströme“ und ist nach islamischen Vorbild entworfen worden. Den Mittelpunkt bilden vier Wasserbecken, die von plätschernden Springbrunnen gespeist werden. Marokkanische Kunsthandwerker verzierten die überdachten Arkaden, die reichhaltig mit Ornamenten geschmückt sind. Der Koreanische Garten mit seiner typischen Landschaftsarchitektur ist ein Geschenk der Stadt Seoul an Berlin. Vier Höfe, begrenzt von Mauern, sind geschmückt mit koreanischen Baumarten und einem großen Pavillon.
Der Irrgarten und das Labyrinth wurden nach englischen und französischen Vorbildern gestaltet. Deutsche Gartenkultur wird im „Karl Foerster Staudengarten“ präsentiert. Ein Hauch toskanischer Villengärten bringt der italienische Renaissancegarten nach Berlin.
